Panels und Längsschnittbeobachtung
Dieselben Teilnehmenden werden über die Zeit erneut befragt. Veränderungen auf Personen- oder Haushaltsebene werden unter Berücksichtigung von Ausfällen und Wiederholungseffekten verfolgt.
Um zu verstehen, was Menschen denken, wie sie leben und unter welchen Bedingungen sie entscheiden, verbinden wir zur Forschungsfrage passende Erhebungsverfahren. Quantitative, qualitative, beobachtende und digitale Methoden prüfen wir anhand der Anforderungen jedes Projekts.
Interviewergestützte und selbst ausgefüllte Formate, die mit standardisierten Fragebögen Meinungen, Verhalten und Erfahrungen erfassen.
Interviewende stellen die Fragen telefonisch und erfassen die Antworten in einem computergestützten Fragebogen. Software steuert die Fragenführung und Prüfungen.
Meinungs-, Wähler-, Kunden- und Beschäftigtenforschung.
Das Interview findet im direkten Kontakt statt; Antworten werden auf einem Tablet oder Computer erfasst. Befragungen sind in Haushalten, Betrieben, Geschäften und Servicestellen möglich.
Haushalte, Stadtleben, Einkauf und Serviceerlebnisse.
Interviewende halten Antworten auf Papier fest; anschließend erfolgt eine kontrollierte Dateneingabe. Das Verfahren kommt infrage, wenn digitale Geräte für die Feldbedingungen ungeeignet sind.
Feldstudien mit eingeschränktem digitalem Zugang.
Teilnehmende beantworten einen webbasierten Fragebogen selbstständig. Die Ansprache erfolgt über Einladungslisten, Forschungspanels oder definierte Zielgruppen; Teilnahme und Antwortqualität werden geprüft.
Marken-, Produkt-, Zufriedenheits- und Einstellungsforschung.
Teilnehmende antworten selbstständig an einem Gerät; bei audiogestützten Varianten können sie die Fragen anhören. Das kann Interviewereinflüsse verringern und den Zugang erleichtern.
Sensible Themen und barrierearme Befragungsformate.
Aufgezeichnete Fragen werden telefonisch abgespielt; Antworten erfolgen per Tastatur oder unterstützter Spracheingabe. Erforderlich sind kurze, eindeutige Fragenfolgen.
Kurze Rückmeldungen und regelmäßige Stimmungsbilder.
Für Smartphones gestaltete Kurzfragebögen werden über Apps, SMS-Links oder QR-Codes aufgerufen. Meist handelt es sich um Zugangswege zu einer Onlinebefragung.
Rückmeldungen nach Services, Veranstaltungen, Ladenbesuchen und unmittelbaren Erlebnissen.
Teilnehmende füllen einen gedruckten Fragebogen selbst aus und geben ihn per Post oder an Sammelstellen zurück. Einfache Fragenführung und Rücklaufkontrolle sind wichtig.
Adressbasierte Studien und Teilnahmemöglichkeiten ohne Internet.
Flexible Gesprächs- und Beteiligungsformen, die Gründe für Entscheidungen, Alltagserfahrungen und die Sprache der Menschen untersuchen.
Ein halbstrukturierter Leitfaden erschließt Erfahrungen und Beweggründe einer Person. Gespräche können persönlich, telefonisch oder per Video stattfinden.
Motivationen, Entscheidungsprozesse und persönliche Erfahrungen.
Unter Moderation werden die Ansichten einer kleinen Gruppe zu einem Thema und ihre Interaktionen untersucht. Die Durchführung ist vor Ort oder online möglich.
Gemeinsame Wahrnehmungen, Konzepte und Kommunikationsideen.
Gespräche mit zwei oder drei Teilnehmenden untersuchen gemeinsame Entscheidungen, Meinungsunterschiede und gegenseitige Einflüsse.
Entscheidungen im Haushalt, gemeinsame Nutzung und Kauferfahrungen.
Strukturierte oder halbstrukturierte Interviews erfassen Wissen von Personen mit einschlägiger Erfahrung oder institutioneller Verantwortung.
Branchen, öffentliche Politik, B2B und Organisationsbedarf.
Verhalten wird zu Hause, am Arbeitsplatz oder im Alltag durch Beobachtung und kurze Gespräche untersucht. Dabei wird der Zusammenhang zwischen Aussagen und Praxis erkundet.
Lebensstile, Nutzungsgewohnheiten und Serviceprozesse.
Teilnehmende dokumentieren ihre Erfahrungen über einen festgelegten Zeitraum mit Texten, Fotos, Audio oder Video. So werden Details erfasst, die in einem einzelnen Interview schwer erinnerbar sind.
Konsumanlässe, Kundenreisen und veränderte Gewohnheiten.
Definierte Gruppen beantworten in einer digitalen Umgebung kurze Aufgaben und Fragen zu unterschiedlichen Zeiten. Erfahrungen und Ideen werden während der Untersuchungsphase verfolgt.
Laufendes Feedback, Bedarfsermittlung und Konzeptentwicklung.
Teilnehmende formulieren Bedürfnisse und Vorschläge anhand angeleiteter Aufgaben, Karten, Zeichnungen oder Szenarien. Ergebnisse werden systematisch dokumentiert.
Servicedesign, Innovationsideen und Bürgerbeteiligung.
Erhebungsformen, die geäußerte Meinungen durch Verhalten, Nutzung und kontrollierte Vergleiche ergänzen.
Verhalten und Umgebungsbedingungen werden mit einem vorab definierten Beobachtungsbogen erfasst. Zählungen, Zeitspannen und Prozessschritte folgen einheitlichen Definitionen.
Servicestellen, öffentliche Räume und Verhalten im Geschäft.
Geschulte Testpersonen nehmen nach einem festgelegten Szenario eine Leistung in Anspruch und dokumentieren sie anhand gemeinsamer Kriterien. Die Bewertung geht über persönliche Eindrücke hinaus.
Servicestandards, Kanalkonsistenz und Kundenerlebnis.
Teilnehmende werden beim Einkaufen oder bei der Nutzung einer Dienstleistung begleitet. Entscheidungen, Zögern und Gründe werden im jeweiligen Kontext erfasst.
Regalentscheidungen, Kaufbarrieren und Nutzungsschwierigkeiten.
Produkte, Verpackungen oder Kommunikationsmaterialien werden unter einheitlichen Bedingungen präsentiert. Reihenfolge und Vergleichsbedingungen werden dem Untersuchungsdesign entsprechend ausbalanciert.
Geschmacks-, Produkt-, Verpackungs- und Materialvergleiche.
Teilnehmende nutzen ein Produkt während eines definierten Zeitraums im Alltag und berichten in kurzen Fragebögen, Tagebüchern oder Interviews über ihre Erfahrungen.
Reale Nutzungserfahrungen und Produktentwicklung.
Teilnehmende bearbeiten Aufgaben mit einem Produkt, einer Website oder einer App. Erfolg, Fehler und Schwierigkeiten werden in moderierten oder unmoderierten Sitzungen beobachtet.
Digitales Erlebnis, Benutzeroberflächen und Serviceabläufe.
Reaktionen auf verschiedene Maßnahmen werden verglichen. Bei geeignetem Design helfen Zufallszuweisung und Kontrollgruppe, den Effekt einer Änderung zu bewerten.
Vergleich von Botschaften, Angeboten, Gestaltung und Serviceoptionen.
Visuelle Aufmerksamkeit und physiologische Reaktionen werden mit speziellen Geräten oder Software erfasst. Infrastruktur, Fachwissen und Einwilligung sind erforderlich; die Machbarkeit wird projektbezogen geprüft.
Visuelle Aufmerksamkeit und Reizreaktionen; allein lassen sich daraus keine Gedanken oder Absichten ablesen.
Digitale Spuren, institutionelle Aufzeichnungen und veröffentlichte Quellen mit geeignetem Forschungszugang. Neu erhobene Daten und Sekundärdaten werden klar unterschieden.
Öffentlich zugängliche oder freigegebene digitale Beiträge und Gemeinschaftsinteraktionen werden untersucht. Nutzerstruktur und Sichtbarkeitsgrenzen der Plattform werden berücksichtigt.
Öffentliche Themen, Markengespräche und Erfahrungen digitaler Gemeinschaften.
Autorisierte Besuchs-, Klick- und Transaktionsabläufe werden mit der Forschungsfrage verknüpft. Entstehungsweise und nicht erfasste Verhaltensweisen werden berücksichtigt.
Digitale Kundenreisen, Konversionsschritte und Abbruchstellen.
Geräte-, Zähler- oder Sensordaten werden in Studien mit angemessen informierten Teilnehmenden genutzt. Zugang, technische Machbarkeit und Datenumfang werden vorab festgelegt.
Mediennutzung, Mobilität und kontextbezogene Verhaltensmessung.
Für Forschungszwecke geeignete Kunden-, Verkaufs-, Antrags- oder Servicedaten werden übernommen. Definitionen und Datenlücken werden vor einer möglichen Verknüpfung mit Forschungsdaten geprüft.
Kundenverhalten, Servicenachfrage und bisherige Leistung.
Amtliche Statistiken, offene Daten, wissenschaftliche Arbeiten und Branchenberichte werden gesichtet. Quellen, Zeiträume, Abdeckung und Vergleichbarkeit werden geprüft.
Marktgröße, gesellschaftliche Indikatoren und Studienvorbereitung.
Dokumente, Nachrichten, Bilder und schriftliche Antworten werden nach definierten Kriterien gesammelt. Quellen und Auswahl werden für anschließende Inhalts- oder Themenanalysen dokumentiert.
Institutioneller Diskurs, mediale Darstellung und geäußerte Bedürfnisse.
Panels, Tracking und kombinierte Designs sind für sich genommen keine Erhebungskanäle. Sie bestimmen, wen wir wann und mit welchen Methoden untersuchen.
Dieselben Teilnehmenden werden über die Zeit erneut befragt. Veränderungen auf Personen- oder Haushaltsebene werden unter Berücksichtigung von Ausfällen und Wiederholungseffekten verfolgt.
Trackingstudien verfolgen vergleichbare Zeiträume; die Stichprobe kann bei jeder Welle erneuert werden. Omnibusdesigns bündeln verschiedene Themen in einem gemeinsamen Fragebogen und einer gemeinsamen Stichprobe.
Telefonische, Online- und persönliche Kanäle können in einer Studie kombiniert werden. Unterschiede in der Abdeckung, Mehrfachteilnahme und Kanaleffekte werden geprüft.
Qualitative Befunde unterstützen die Entwicklung von Fragen und Hypothesen; quantitative Messungen zeigen die Verbreitung. Die Ergebnisse werden entsprechend dem Forschungsziel gemeinsam interpretiert.
Zugang zur Zielgruppe, Datenqualität, Teilnahmeerlebnis und Entscheidungsbedarf bestimmen gemeinsam die Methodenwahl.
Zielgruppe, Auswahlverfahren und Zugangsgrenzen werden klar definiert. Keine Datenquelle repräsentiert automatisch die Gesellschaft oder einen Markt.
Fragebögen werden getestet; Interviewerschulung sowie Konsistenz-, Mehrfachteilnahme- und Datenqualitätsprüfungen werden methodengerecht geplant.
Teilnahmebedingungen, Vertraulichkeit und Datennutzung werden erläutert. Unsere Unternehmensgrundsätze begrenzen Interviews auf 20 Minuten; der Umfang wird entsprechend gestaltet.
Methoden, Erhebungszeitraum, Stichprobe und Grenzen werden berichtet. Voraussetzungen für spezielle Geräte oder externe Ressourcen werden zu Projektbeginn geklärt.
Teilen Sie uns Ihre Forschungsfrage mit; gemeinsam klären wir Zielgruppe, Methode und Umfang.